Ketogen und Low Carb sind mehr als eine Diät. Es lohnt sich zu informieren …

Ketogene Ernährung und andere Low Carb Varianten als Ergänzung der Naturheilkunde

Als Heilpraktiker ist mir die Ernährung extrem wichtig, Ihnen auch?

Low Carb ist als Diät-Variante seit vielen Jahren in Mode. Der teilweise Verzicht auf Kohlenhydrate wird von vielen Seiten empfohlen, um schlanker, aber auch gesünder zu werden. Auch seitens der Naturheilkunde wird diese Empfehlung oft ausgesprochen. Die anspruchsvollere Variante, die ketogene Ernährung, wird sogar von einigen als hilfreiche Unterstützung bei der Behandlung ernster Krankheiten angesehen.

Mit Low Carb den Stoffwechsel verbessern

Schläft Ihr Körper

Wer sich wenig mit gesundem Essen beschäftigt, isst heutzutage meist sehr kohlenhydrat- und auch zuckerreich. Diese Stoffe bringen schnelle Energie, da sie vom Körper rasch verwertet werden können. Wer in der alternativen Heilkunde bewandert ist, wird jedoch dazu raten, aus diesem Kreislauf auszusteigen. Dies betrifft nicht nur die mitunter suchtartigen Bedürfnisse nach Zuckerhaltigem, die manche Leute haben. Generell sind einfache Kohlenhydrate kein guter Weg, um sich langfristig satt und leistungsfähig zu fühlen. Wer sich auf die Low Carb Ernährung einlässt, kommt davon weg, immer wieder Kohlenhydrate und Insulin zu benötigen, um Blutzucker in die Zellen zu schieben. Eine kohlenhydratarme oder sogar ketogene Ernährung kann bei Sportlern, kranken und gesunden “normalen” Menschen nützlich sein.

Ketogene Ernährung braucht mäßige Proteinzufuhr

Eiweiß für die Zelle!

Zum Thema Low Carb werden seit Jahrzehnten diverse Theorien veröffentlicht. Wann man wie viele Kohlenhydrate essen darf, um den gewünschten Gesundheitserfolg zu erzielen, hängt maßgeblich davon ab, auf welchen Gelehrten man sich beziehen möchte. Praktizierende der Naturheilkunde sollten sich in die verschiedenen Theorien einlesen und sich für eine davon oder eine angepasste Mischform entscheiden, bevor sie Low Carb an ihre Patienten weiterempfehlen. Als generelles Missverständnis hat sich zum Beispiel die Vorstellung durchgesetzt, bei der Low Carb Ernährung ginge es um eine möglichst hohe Proteinzufuhr. Vor allem für eine ketogene Diät sollte aber die Proteinmenge moderat bleiben, da zu viel Protein der Ketose entgegenwirkt.

Ketogene Ernährung braucht mäßige Proteinzufuhr

Eiweiß für die Zelle!

Zum Thema Low Carb werden seit Jahrzehnten diverse Theorien veröffentlicht. Wann man wie viele Kohlenhydrate essen darf, um den gewünschten Gesundheitserfolg zu erzielen, hängt maßgeblich davon ab, auf welchen Gelehrten man sich beziehen möchte. Praktizierende der Naturheilkunde sollten sich in die verschiedenen Theorien einlesen und sich für eine davon oder eine angepasste Mischform entscheiden, bevor sie Low Carb an ihre Patienten weiterempfehlen. Als generelles Missverständnis hat sich zum Beispiel die Vorstellung durchgesetzt, bei der Low Carb Ernährung ginge es um eine möglichst hohe Proteinzufuhr. Vor allem für eine ketogene Diät sollte aber die Proteinmenge moderat bleiben, da zu viel Protein der Ketose entgegenwirkt.

Zucker schadet dem Körper, warum erst dann überall?

Gutes Fett, Kokusöl Fett ist für die Zelle

Die wirksamste Variante der Low Carb Diät ist die Umstellung auf Ketose. Dies ist ein Stoffwechselzustand, in dem die Konzentration von Ketokörpern im Blut und Extrazellularraum über dem Normwert liegt. Da die Glucose als primäre Energiequelle des Körpers von den Ketokörpern abgelöst wird, verlieren die Patienten oft Gewicht und bauen Fett ab. Während bei vielen Low Carb Varianten zumindest geringe Mengen an Kohlenhydraten zugeführt werden, setzt die ketogene Ernährung direkt auf Kohlenhydratmangel. In diesem Zustand wandelt die Leber Fette zu Ketokörpern um. Diese Ketokörper nutzt der Organismus als Kohlenhydrat-Ersatz. Um ohne Kohlenhydrate durch den Tag zu kommen, müssen sich die meisten Menschen über neue Rezepte informieren. Gesunde Fettsäuren in großer Menge in die Mahlzeiten einzubauen, während man die Kohlenhydrate weglässt, führt zu ungewohnten Speisen wie Avocado-Eier-Pfannkuchen oder Mandelkuchen ohne klassisches Mehl.

Krebs, Epilepsie und Multiple Sklerose: Ketogene Ernährung?

starke Aussage, aber mehr und mehr Berichte zeigen in diese Richtung!

Wer eine Praxis beim Heilpraktiker betritt, wünscht sich oft auch Tipps zum besseren Umgang mit Nahrungsmitteln. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, die gegen eine ernste bzw. chronische Krankheit kämpfen. Deshalb ist es hilfreich, wenn sich Heilpraktiker mit dem Thema Low Carb auseinandergesetzt haben. So gibt es die Theorie, dass Krebszellen Zucker zum Wachsen benötigen. Während bei einer kohlenhydratfreien Ernährung die gesunden Zellen ihren Energiehaushalt über mittelkettige Fettsäuren (Ketone) steuern können, können Krebszellen dies nicht. Empfohlen wird daher eine Zufuhr von Fetten in Höhe von
70 – 90% der Gesamtenergiezufuhr. Einige Vertreter der alternativen Medizin möchten den Stoffwechsel der Krebszelle von Vergärung zu Verbrennung hin beeinflussen. Hinsichtlich Epilepsie und Multipler Sklerose (MS) wird die ketogene Ernährung sogar von schulmedizinischen Forschern wie denen der Charité empfohlen. Vor allem, wenn die medikamentöse Therapie zuvor versagte, wird zu einer ketogenen Kost geraten. Auch praktizierende Heilpraktiker sollten wissen, dass MS-Patienten von der erhöhten Energieversorgung des Gehirns während der Ketose und dem daraus resultierendem Nervenzellschutz profitieren können.

Häufiger symptomfrei dank Low Carb

Ernährung hat große Macht

Zu den traditionellen Themen der Naturheilkunde zählt das Fasten. Das dieses die Anfallshäufigkeit bei an Epilepsie Erkrankten stark senkt, wurde schon im 19. Jahrhundert beobachtet. Das ketogene Modell soll den Fastenzustand imitieren, ohne dass es zu Einschränkungen in der Kalorienzufuhr oder der Darmtätigkeit kommt. Neben Krebspatienten und MS-Patienten in fortgeschrittenen Stadien wird auch an Alzheimer und Parkinson Erkrankten zunehmend zur ketogenen Ernährung geraten. Bezüglich letzterer existieren ältere Studien, nach denen phasenweises Fasten die Nervenzelldegeneration verhindert bzw. verlangsamt. Es wird vermutet, dass komplexe Veränderungen im Organismus eher Auslöser sind als einzelne Mechanismen. Um die ketogene Ernährung und ihre Auswirkungen vollständig verstehen zu können, sind noch weitere Studien in den nächsten Jahren nötig.

Hier Anfängerleitfaden Dr. Mercola

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