Psychosomatik – ist mehr als eine Diagnose aus Verlegenheit

Wenn die Psychosomatik zum Heilpraktiker führt.

Kann sein ein Organleiden ist nicht erkannt und vieles mehr!

Eine empathische, mitfühlende und den Patienten in seiner Ganzheit annehmende Einstellung ist die Pflicht jeden Heilpraktikers.
Grundlage der Behandlung durch den Heilpraktiker ist die ganzheitliche Betrachtungsweise, die man vielleicht am ehesten noch von den “guten, alten Heilern” in Erinnerung hat. Das Ziel der Behandlung ist vor allem die Einsicht in die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist. Auch mit Hilfe der Beantwortung der weiter oben gestellten Fragen werden dem Patienten durch den Heilpraktiker die eigenen Ressourcen und Selbstheilungskräfte bewusstgemacht. Es werden mit dem Heilpraktiker Wege gefunden, wie der Patient zukünftig besser “in sich hineinhorchen” und die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen kann. Beschwerden und Symptome werden als Warnsignale wahrgenommen, die der Patient nicht als lästig empfinden und ignorieren oder mit Schmerzmitteln und anderen Dingen betäuben soll, sondern die er ernst nehmen und als Botschaften seiner Seele und Gefühlswelt sehen soll.
Die Psychosomatik befasst sich mit den Beschwerden und Erkrankungen, die sich zwar körperlich äußern, für die es aber keine eindeutige körperliche Ursache gibt. Neben einer körperlichen Untersuchung rückt die Psychosomatik daher die Lebensgeschichte des Menschen in den Vordergrund. Die Symptome sind häufig das Ergebnis einer sowohl den Körper als auch den Geist überfordernden Lebenssituation.
Betrachtet werden durch den Heilpraktiker neben der psychischen Situation des Menschen auch sein Immunsystem, das vegetative Nervensystem, die Sinnesorgane sowie die neuronalen und hormonellen Bahnen. Die Psychosomatik rückt also vor allem das Wechselspiel vieler verschiedener Faktoren in den Mittelpunkt.

Ursachen psychosomatischer Erkrankungen

Henne oder Ei, die Frage der Fragen

Die rein schulmedizinische Betrachtungsweise, die ständig nach belegbaren Verknüpfungen zwischen Ursachen und Wirkungen sucht, stößt bei der Psychosomatik oft an ihre Grenzen. Zu Vieles bleibt vage und aus wissenschaftlicher Sicht nicht nachweisbar.
Doch es lassen sich einige innere Einstellungen nennen, die das psycho-immunologische System beeinflussen und häufig in Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen stehen.

“Wer bin ich schon? Ich kann ja sowieso nichts ändern.”
“Ich muss für die anderen da sein.”
“Ich kann ja eigentlich nicht klagen.”

Wie oft hört man diese Sätze im Alltag? Sie werden meist belanglos und als Floskel dahingesagt, doch ihr Hintergrund ist eigentlich besorgniserregend. Sie sind Beispiele für negative und unklare Selbstbilder und für Menschen, die sich nicht genug abgrenzen und für die eigenen Emotionen gefühllos geworden sind. Der Heilpraktiker hilft Ihnen, Ihr eigenes Selbstbild zu verstehen und auch zu ändern.

Fragen an sich selbst

Ehrlich zu sich selbst

Haben Sie sich schon einmal diese Fragen gestellt:
Wer bin ich in dieser Welt?
Welchen Raum darf ich mir nehmen?
Wo höre ich auf und wo fangen die anderen an?
Es ist die innere Beziehungsgestaltung, die mit Hilfe Ihres Heilpraktikers durch ein verändertes Denken und damit veränderte Gefühle ihr Leben auf heilsame Wege führen kann.

Der Mensch ist das einzige Wesen, das an Bedeutungen seelisch und körperlich erkranken kann!

Dieser Grundsatz der Psychosomatik drückt sehr schön aus, dass es hier weniger um die klassischen Reiz-Reaktions-Muster, sondern um bewusste und unbewusste innere Vorstellungen und Bedeutungen geht.
Der Zusammenhang zwischen innerer Befindlichkeit und körperlichen Symptomen, hat schon lange Einzug in unseren Sprachgebrauch erhalten. Ärgert man sich, “bekommt man Puls”, “einen dicken Hals”, der Blutdruck steigt also, vor wichtigen Prüfungen “schlägt uns etwas auf den Magen”. Dauern bestimmte, als negativer Stress empfundene Lebenssituationen an, zeigt der Körper langfristige Symptome. Der Heilpraktiker verdeutlicht in seiner Arbeit diese Zusammenhänge.

Die "Holy Seven" der Psychosomatik

Schubladen helfen für den Überblick

Wegen der Häufigkeit, mit der einige Erkrankungen in Zusammenhang mit psychischen Faktoren auftreten, haben diese in der Psychosomatik als “Holy Seven” einen festen Platz bekommen:
1. Das Magengeschwür
2. Die Colitis ulcerosa
3. Der Bluthochdruck
4. Das Rheuma
5. Die Schilddrüsenüberfunktion
6. Neurodermitis
7. Das Asthma
Für diese Erkrankungen, die für den Patienten schmerzhaft und stark einschränkend sein können, finden sich in der Schulmedizin oft keine schlüssigen körperlichen Ursachen und die Behandlung kann häufig nur rein symptomatisch erfolgen. Natürlich ist es sinnvoll und auch notwendig, die Symptome zu lindern, doch eine Heilung wird so meistens nicht ermöglicht.
Auch die Naturheilkunde kann an ihre Grenzen stoßen, doch ein ganzheitlicher Blick durch den Heilpraktiker hilft so manchem Patienten doch zumindest den Umgang mit seiner Erkrankung leichter zu leben.

Unterschiedliche Begriffe für dieselbe Sache

Bildung ist für die Sprache gut, aber nicht immer!

Psychosomatik (von gr. Psyche=Geist und Soma=Körper) meint per Definitionem die medizinisch-psychologische Krankheitslehre. So werden psychischen Prozessen bei der Entstehung körperlicher Leiden eine wesentliche Bedeutung zu bedacht.
Je nach Vorbildung und persönlicher Ausrichtung eines Arztes oder Heilpraktikers versteht man unter Psychosomatik ganz allgemein die Arbeit des “guten, alten Familienarztes” oder, noch weiter zurückgeblickt, die des Heilers. Diese Fähigkeit besitzen heute nur noch wenige Heilkundige.
Organ medizinisch orientierte Ärzte (Internisten oder Orthopäden mit psychosomatischem Arbeitsschwerpunkt) erforschen mit medizinischen oder statistischen Methoden die Einflüsse der Seele auf den Körper und seine Entwicklung. Die metaphysische Betrachtungsweise betrachtet die Einheit und Verschiedenheit von Körper und Geist und ihr Wechselspiel aus philosophischer Sicht. Und schließlich ist die häufigste Betrachtungsweise die populäre, die ganz vage an ein Wechselspiel zwischen Körper und Geist glaubt.

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